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Dr. Karl Wolfgang Geiwitz

Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)

Im Bereich der Endodontie, auch Wurzelkanalbehandlung genannt, geht es um die Behandlung des im Inneren des Zahnes liegenden Zahnmarks, das Sie vielleicht eher als den „Nerv“ des Zahnes kennen.

Wurzelkanalbehandlung

Ist ein Zahn durch eine tiefe Karies bis zum Zahnmark entzündet, muss die Pulpa bzw. der „Nerv“ entfernt werden. Sehr oft hat der Zahn eine lange Schmerzgeschichte hinter sich, z. B. tat er beim Kauen von härteren Speisen oder auch beim Kontakt mit kalten und/oder heißen Getränken weh. Manchmal kann der Zahn auch völlig symptomfrei sein. Trotz Schmerzlosigkeit können aber Bakterien durch die Wurzelkanäle des Zahnes bis an die Wurzelspitzen vordringen und so eine akute oder chronische Entzündung im umliegenden Knochen verursachen. Unbehandelt kann dies zu Abszessen führen. Eine rechtzeitige Wurzelkanalbehandlung stellt in diesen Fällen die einzige Alternative zur Entfernung des Zahnes dar.

In der Endodontie spielen Erfahrung, Sorgfalt und moderne Technik eine sehr entscheidende Rolle. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die Bakterien und das entzündete Gewebe vollständig aus den teilweise sehr feinen, verzweigten Wurzelkanälen zu entfernen, die Kanäle zu reinigen, keimfrei zu machen und mit körperverträglichen Materialien wieder dicht zu verschließen. Nach der Behandlung wird der Zahn mit einer adhäsiven Füllung stabilisiert oder mit einer Krone versorgt.

Wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze dauerhaft nicht ausheilt oder erneut eine Entzündung auftritt, ist die Wurzelspitzenresektion die allerletzte Maßnahme, um den Zahn zu retten. Hierbei werden die Wurzelspitze sowie das umliegende, erkrankte Gewebe chirurgisch entfernt. Nach erfolgreicher Therapie kann der Zahn noch Jahre erhalten bleiben.